Hans-Fallada-Reihe Скачать все книги 18 Количество книг
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Anton Färber, achtzehn Jahre alt und Abiturient mit gut mittelständischem familiären Hintergrund, verliebt sich in die wesentlich ältere Prostituierte Gerda Loo. Seine Liebe findet Widerhall und das unkonventionelle Paar entflieht dem für sie lebensungünstigen, moralisch sauren Kleinbürgerbiotop.
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Hans Fallada erzählt von seiner Kindheit und Jugend im Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts: von kindlichen Freundschaften und Nöten, von den Fahrten in die Sommerfrische und von den Zwängen des Wilhelminischen Schulsystems. – Vergnügliche und bezaubernde Geschichten, in denen der Autor Erfahrenes und Erfundenes verwebt. Rudolf war stets ein ungeschickter Sonderling gewesen, dem oftmals Missgeschicke passierten und der nicht viele Freunde hatte. Er neigte zu Depressionen und Fatalismus, was im Alter von 18 Jahren in einen Selbstmordversuch mündete. Doch das ist nicht mehr Gegenstand des Buches.
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Fallada versteht es, dem Leser Berliner Milieu- und Zeitschilderungen detailgenau und überaus anschaulich zu vermitteln. Die Hauptfigur geht zurück auf den Droschenkutscher Gustav Herrmann, der im Jahre 1928 mit Pferd und Wagen eine spektakuläre Fahrt von Berlin nach Paris und zurück unternommen hatte, um auf den Niedergang des Droschkengewerbes aufmerksam zu machen. Bei Fallada heißt der Protagonist Gustav Hackendahl, ist 1914 zu Beginn der Geschichte ein wohlhabender und strenger Mann mit militärischer Vergangenheit, der seine Frau, seine fünf Kinder und seine Lohnkutscher samt dreißig Pferden mit eiserner Hand regiert. Mit dem 1. Weltkrieg beginnt der stetige Niedergang der Familie, sowohl in wirtschaftlicher wie auch in sozialer Hinsicht, der sich in der Zeit der Inflation und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Konflikte in der Weimarer Republik fortsetzt. Der Auslöser des Unheils ist aber der alte Hackendahl selbst, dessen tyrannische Härte das Schicksal seiner Kinder maßgeblich mitbeeinflusst: der vom Vater für weich und schwach gehaltene Sohn Otto fällt an der Westfront, dessen vom Vater bevorzugter Bruder Erich entwickelt sich zum gewissenlosen Finanzbetrüger, die Tochter Sophie wird zur kalt berechnenden alten Jungfer, deren Schwester Eva zur hörigen Sklavin eines Berliner Ganoven und Zuhälters. Einzig der jüngste Sohn Heinz hat bis zum Ende der Handlung noch Kontakt zu dem knorrigen Patriarchen, gerät jedoch wie so viele seiner Zeitgenossen in die unheilvolle Spirale der Dauerarbeitslosigkeit. Gustav Hackendahl selbst, der zusätzlich zu seiner fortschreitenden persönlichen Verarmung all diese Schläge mit stoischem Gleichmut zu verdauen scheint, gesteht sich bis zum Schluss nicht wirklich ein, seiner Familie gegenüber versagt zu haben, verschanzt sich hinter seinem selbstgeschaffenen Nimbus der Unbeugsamkeit und einem für immer überlebten Preußentum. So wirkt denn ausgerechnet der Schluss des Buches, eben die berühmte Fahrt nach Paris, auf der ihm alle zujubeln, ein bisschen wie eine freundliche Reminiszenz an die Wertvorstellungen der Kaiserzeit, und das ist schade. Fallada jedoch deshalb eine einseitig verklärende Sichtweise der alten Ordnung zu unterstellen, wäre schon aus autobiografischen Gründen verfehlt, hatte doch der Autor selbst ein offenbar tief gestörtes Verhältnis zum eigenen Vater, landete wegen Betrügereien, die seine Drogensucht finanzieren sollten, zeitweilig gar im Gefängnis und litt zeitlebens unter psychischen Problemen. Das noch heute Beeindruckende an Falladas Roman «Der eiserne Gustav» ist zum einen die Analogie des erzählten Familiengeschehens zur geschichtlichen Entwicklung des deutschen Volkes in jenen Jahren, zum anderen die literarische Aufarbeitung fataler Abhängigkeitsverhältnisse zu Menschen, Drogen und falschen Götzen: Erichs beginnender Größenwahn aufgrund seines zeitweiligen Erfolges als Schieber und Finanzhai, die fast schon absurde Unterwürfigkeit Evas gegenüber ihrem Peiniger Eugen und die blinde Verliebtheit des blutjungen Heinz in die leichtlebige und raffiniert-herrschsüchtige Tinette sind allesamt an- und aufrührend ausgeführte Schilderungen von Schwäche, von unzügelbarem Suchtverhalten.. Die Darstellung des Lebensweges der Hackendahlschen Kinder, hinter dem die Haupthandlung um den alten Droschkenkutscher mitunter ganz zurücktritt, ist ungemein plastisch und unlarmoyant, der Leser erhält am Beispiel der Protagonisten einen detailreichen Einblick in die Berliner Lebensverhältnisse vor, während und nach dem 1. Weltkrieg. An Lokalkolorit spart der Autor nicht, der berlinische Dialekt ist kennzeichnend für die Dialoge (der alte Hackendahl pflegt ihn mit fortschreitendem sozialen Abstieg immer intensiver) und sorgt humorvoll und respektlos für eine mildere Rezeption der Figur des eisernen Gustav durch den Leser.
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Hans Fallada schildert seine Erlebnisse, die im Mecklenburgischen, genau gesagt in Carwitz, handeln. Er untertitelt «Ein anderes Buch. Erfahrenes und Erfundenes» und das wiederspiegelt auch das Werk. Das Buch, 1943 erschienen, setzt die Kindheits- und Jugenderinnerungen «Damals bei uns daheim» fort. Auf seinem Bauernhof lebt er seit 1933 mit seiner Frau Suse und den Kindern Uli, Mücke und Achim. Von ihnen erzählt er hier und vom Alltag auf dem Lande, vom Hund Brumbusch, von Kühen, Pferden, Bienen, von Nachbarn, Haus- und Hofgehilfen und von den häuslichen Pflichten, den Sorgen und Nöten. Auch von denen am Schreibtisch. «Ruhe, jetzt wird gearbeitet!» ist dann das Donnerwort, das alles im Haus zum Schweigen bringt. Fallada malt diese Situationen in witzig-humorvoller Weise höchst anschaulich und vergnüglich aus.
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