Dean Jodi Скачать все книги 2 Количество книг
Жанр в блоке книги Изобразительное Искусство
Genosse kommt von genießen! Sich emphatisch als Genosse anzusprechen mag etwas aus der Mode gekommen zu sein. Dabei ist diese Beziehung eine der fruchtbarsten, intensivsten und handlungsmächtigsten überhaupt – wenngleich nicht ungefährlich. Jodi Dean schreibt die bislang fehlende Theorie des Genossen und greift dabei auf viele kulturelle und historische Beispiele zurück, von Zetkin bis Obama, von Lubitsch bis Sartre. Sie ruft die Linken auf, die Möglichkeit spontaner, unorganisierter Veränderung aus dem Alltag heraus nicht zu überschätzen. Denn nur als Genossen vermögen wir in den Weltenlauf einzugreifen – und das ist in Zeiten des Neoliberalismus und Klimawandels dringender denn je. Der Begriff «Genosse» entstand im 16. Jahrhundert und bezeichnete zunächst Soldaten, die eine Baracke teilten. Im politischen Kontext ist er eine ebenso symbolische wie praktische Figur und bedeutet gleichermaßen Freude und Disziplin. Man muss sich nicht unbedingt mögen, um eine Ideologie zu teilen, gemeinsam zu handeln und sich solidarisch zu unterstützen. Genossen können allerdings auch zu schlimmsten Feinden werden, und viele ihrer Gemeinschaften münden in Resignation, Abdriften oder im Ausschluss. Aber bestenfalls können sie große Kraft und Enthusiasmus entfalten, jenseits von restriktiver Vereinnahmung.
Жанр в блоке книги Зарубежная Образовательная Литература
Blog Theory offers a critical theory of contemporary media. Furthering her account of communicative capitalism, Jodi Dean explores the ways new media practices like blogging and texting capture their users in intensive networks of enjoyment, production, and surveillance. Her wide-ranging and theoretically rich analysis extends from her personal experiences as a blogger, through media histories, to newly emerging social network platforms and applications. Set against the background of the economic crisis wrought by neoliberalism, the book engages with recent work in contemporary media theory as well as with thinkers such as Giorgio Agamben, Jean Baudrillard, Guy Debord, Jacques Lacan, and Slavoj ?i?ek. Through these engagements, Dean defends the provocative thesis that reflexivity in complex networks is best understood via the psychoanalytic notion of the drives. She contends, moreover, that reading networks in terms of the drives enables us to grasp their real, human dimension, that is, the feelings and affects that embed us in the system. In remarkably clear and lucid prose, Dean links seemingly trivial and transitory updates from the new mass culture of the internet to more fundamental changes in subjectivity and politics. Everyday communicative exchangesÑfrom blog posts to text messagesÑhave widespread effects, effects that not only undermine capacities for democracy but also entrap us in circuits of domination.
Популярные серии
10 Количество книг
2 Количество книг
1 Количество книг